Dienstag, 31. Mai 2022

Hallo Welt Gib Acht

Ein Bauer braucht neue Reifen

Eines Tages hatte ich auf Ackerland Vermessungen durchzuführen, die das geodätische Netz unserer Stadt hier wieder auf den neuesten Stand bringen sollte, zur Sicherung des Eigentums an Grund und Boden.

Bei Vermessungsarbeiten werden Zwischen- und Hilfspunkte mit Metallrohren gesichert, die in den Boden geschlagen werden. Darauf wird dann das Vermessungsgerät zentriert und horizontiert. Man kann also später an genau dem gleichen Punkt die Arbeit wieder aufnehmen. Diese Metallrohre gibt es in verschiedenen Längen. Der Durchmesser ist allerdings immer gleich: ca.15 mm.

Das ist zum Verständnis der ganzen Geschichte sehr wichtig, das ist quasi „Der Stein des Anstoßes“, der „Kern der Ganzen“. Das Vermessungsrohr also!

Während die Arbeiten voran schreiten, kommt der Bauer mit seinem Trecker, stoppt bei mir und fragt, ganz von oben herab: „Haben sie da oben“, er deutet hinter sich, „Eisenrohre in den Boden geschlagen?“

„Ja, warum fragen Sie?“

„Ich habe mir einen Reifen daran kaputt gefahren!“

Beispielbild


Oh, das tut mir leid! - Zeigen sie mir mal dieses Rohr bitte. Antworte ich, ganz erstaunt.“

Wir fahren an die Stelle. Er zeigt mir das Rohr. Es war tatsächlich ein Rohr unserer Vermessung.

Wir hatten Rohre unterschiedlicher Länge in Verwendung. Dieses Rohr war das kürzeste, 15 cm in der Länge. Der Feldweg war mit ausgefahrenen Fahrspuren versehen, nicht asphaltiert. Das Rohr befand sich in der Mitte des ca. 1m breiten Ackerrains, des Wiesenstreifens zwischen der Fahrspur und dem Acker. An der oberen Kante war das Rohr beschädigt, so als hätte jemand sich jemand daran zu Schaffen gemacht.

Das kam mir sehr komisch alles vor. So, wie das hier aussah, kann man sich keinen Reifen kaputtfahren.

Am nächsten Tag erschien ich mit meinem Chef, mit Maßstab und Fotoapparat auf dem Bauernhof. Schon hier war der Bauer sichtbar nervös und unhöflich.

An dem riesigen Rad von 1,80m an einem riesigen Schlepper zeigt er uns in Augenhöhe, einen nicht besonders tiefen oberflächigen Riss von ca. 10cm Länge. Wie hat er den, bei einer unübersehbaren Menge von ähnlichen Rissen, jetzt so schnell gefunden. Die Reifen sind zu 80 – 90% verschlissen! Die ganze Oberfläche beider Vorderreifen ist voller Beschädigungen.

Wir kennzeichnen den angezeigten Riss mit gelber Kreide und machen Fotos davon. Der Bauer ist irritiert.

Wir haben den Eindruck, der will sich auf Kosten unserer Behörde neue Vorderreifen verschaffen. Bei so einem riesigen Reifen, so einem riesigen Trecker, der über das dagegen winzige Rohr fährt, der merkt von dem Rohr gar nix. Dieses kleine Röhrchen beschädigt auch keinen so riesigen Reifen. Das ist einfache Physik. Der hat auf die Vermessung, zu der ich mich angemeldet hatte, nur gewartet, um einen Schaden zu konstruieren. 

Die Sache endete natürlich vor Gericht! War ja klar.

Was das heißt ist auch klar:

Gutachten unserer Behörde durch Fachamt, Rechtsamt, unabhängiger Gutachter. Dazu Gegengutachten von 20 Seiten der Landwirtschaftskammer und anderen Rechtsanwälten. Fristsetzungen, Rechnungen, unglaubliche Fake-Fotos vom „Tatort“.

Dazu Bedrohungen und Angriffe durch den Bauern, (auf uns zufahrender Schlepper mit abgesenkter Gabel), bei weiteren „Tatortsbesichtigungen“ durch Behörde.

Vor Gericht dann, nach 15 minütiger Verhandlung, ein Vergleich. Für meine Behörde die billigste Lösung. Der Bauer erhält die Hälfte seiner Forderung. Statt zwei Reifen, (Erneuerung umfasst immer zwei Reifen), wird nur ein Reifen ersetzt.

Aber immerhin: Einen Reifen, der mehrere Tausend Mark kostet!

Das hat mich als junger Beamter vom Stuhl gehauen, mein Vertrauen in das Recht schwer erschüttert.

Im Laufe meines Berufslebens habe ich leider davon so einige weitere Fälle miterleben dürfen. 

Was für beschissene Leute es gibt.

Auf dem Gang, nach Ende der Verhandlung: Der Bauer mit seinem Anwalt, uns angrinsend, eine gute Zigarre zwischen den Zähnen. Haha!


Freitag, 13. Mai 2022

Die Menschen in den Booten

Hallo Welt, Gib Acht!

"Das sind die Menschen von den Booten, Herr! Die armen Menschen!“

Ein Schiff ist nicht nur einfach ein Schiff, nicht nur ein Rumpf und ein Rigg. Es ist ein besonderer Raum in einer besonderen Welt, dem Wasser, in dem der Mensch eigentlich nichts zu suchen hat, aus dem er aber abstammt. In diesem Zwiespalt ist der Mensch auf dem Wasser in seiner Angst, Freude und Erwartung gefangen. Das Schiff trägt die Menschen durch eine feindliche Lebenswelt in eine neue Lebenswelt! Oder in den Tod! 

Auf dem Atlantik

Eine Insel im Feindesland, das den Menschen zu Urzeiten an Land gespuckt hat. Eine Insel zwischen Leben und Tod. Errettung oder Erlösung für immer! Transformation, Grenzübertritt.

Deshalb ist der Mensch, der sucht, immer fasziniert von Schiffen, Booten und weißen Segeln.


Mittwoch, 4. Mai 2022

Kein Schweizer Wurstsalat

Hallo Welt Gib Acht

Eines Tages machten wir wieder mit einer Gruppe alter Freunde Skiurlaub in einem bekannten österreichischen Skigebiet. Das machte immer sehr viel Spaß. Natürlich war die ganze Familie dabei, so wie fast immer.

Zur täglichen Mittagszeit hatten wir vom Veranstalter Gutscheine für ein Mittagessen in einer bestimmten Skihütte an der Mittelstation der Seilbahn. Dafür gab es dann ein bescheidenes Stammessen.

Die Piste war toll, das Wetter ebenfalls. Auch die Schneeverhältnisse waren super. Die Lage der Hütte war einfach einzigartig, die Aussicht für Menschen aus dem Ruhrgebiet sensationell

Es war sehr viel los da zu Mittag. Das Geschäft lief gut für die Hütte. Hunderte polterten durch die nahezu neu erbauten, gut renovierten Räumlichkeiten. An der Essensausgabe, in Selbstbedienung, gab´s eine lange Schlange von hungrigen Skifahrern.

Schweizer Wurstsalat
Schweizer Wurstsalat mit Stiegl Pils und Brötchen

Da entdeckte ich in der Kühltheke, an der wir warteten, einen Teller „Schweizer Wurstsalat“. Schon der Anblick haute mich aus den (Ski-)Schuhen. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Den musste ich haben, der sah so sehr appetitanregend aus. Her damit. Und Zack, schon stand der Salat auf meinem Tablett.

An der Kasse angekommen, reichte ich meinen Gutschein an den Kassierer. Den kannte ich schon von vorherigen Urlauben und Besuchen in dieser Hütte. Der Kassierer war der Besitzer der Hütte, ein sichtbar irgendwie frustrierter sauertöpfischer alter Mensch, der vom Leben gezeichnet und scheinbar sehr unzufrieden war.

Das geht net, sie bekommen dafür nur das Stammessen!“

Kein Problem, ich zahle gerne den Mehrpreis, der Salat sieht so toll aus“. Der Mann hatte natürlich Recht! Aber man konnte ja freundlich und kundenfreundlich sein.

Na Na, des geht nit“.

Hören Sie, der Wurstsalat ist mein Lieblingsessen und ihrer sieht so toll aus“. Ich steh total auf Wurstsalat. Ist der Gast hier nicht König?“

Nein, nein“, beharrt er sehr kribizig und reißt mir den Wurstsalat vom Tablett. gehts noch! Da war ich platt und erstaunt.

Ich weis nicht mehr, ob ich dann das Stammessen geholt habe, ob mir jemand anderer aus der Gruppe das Essen geholt hat, oder den Wurstsalat.

Dem Typ wollte ich jedenfalls nicht mehr gegenübertreten. So was von personifizierter Unfreundlichkeit war mir selten begegnet und deshalb unangenehm.

Der tolle Schweizer Wurstsalat Oh Mann!“

- Später, auf dem Weg zum Klo, waren Bilder, Fotos ausgestellt, die den Rohbau der Hütte vor Jahrzehnten zeigten. Dort erkannte ich diesen unfreundlichen Wirt als jungen Mann, der offensichtlich sehr stolz und glücklich diese Hütte mit viel harter und gefährlicher Arbeit begründet hatte, und froh und freundlich lächelnd, erwartungsvoll in die Kamera schaute.

Das rührte mich an.

Ich sah den Menschen plötzlich mit anderen Augen! Inmitten seiner ganzen persönlichen Geschichte.

Meine Wut wegen des Wurstsalats war augenblicklich verraucht.


Montag, 2. Mai 2022

Als Kriegsdienstverweigerer steht man jetzt wieder blöd da!

Hallo Welt, Gib Acht!


Man hat immer eine Einstellung zum Leben, zu bestimmten Aspekten des Lebens. Als Sohn eines Kriegsteilnehmers kannte ich jede Menge grausiger und völlig irrer Berichte aus dem Krieg sowohl von der Front wie aus der Etappe.
 
Meine Großeltern väterlicherseits hatten, wie die anderen Verwandten in Westpreußen, allen Besitz und auch die Heimat verloren. Der jüngere Bruder meines Vaters verlor in Kriegsgefangenschaft mit 23 Jahren sein Leben, er ist noch 1946  verhungert.
Der Großvater mütterlicherseits dagegen, hatte als hoher Offizier in den USA eine nahezu luxuriöse "Gefangenschaft".

Rakete?

Mit 17, noch vor der Musterung, habe ich daraus nur einen vernünftigen Schluss ziehen können: Kriegsdienstverweigerung.

Das wurde damals sogar von meinen Lehrern als Verzweiflungstat eines Weichlings verurteilt, obwohl das Anerkennungsverfahren 1971 noch, im Gegensatz zu Heute, einiges an Mut und Klarer Begründung erforderte.

In der Nachbarschaft meldetet man sich trotz Allem freiwillig schon wieder zum Militär.

Mit einem späteren Brigadegeneral der BW, der nach dem Abi direkt zur Bundeswehr ging, Einzelkämpferausbildungen absolvierte und studierte, führte ich durch Vermittlung unserer Mütter ausführliche sonntägliche Diskussionen. (wobei es so manchen Schnaps gab!).

Argumente von: "Nichts aus der Geschichte gelernt" bis: "Man muss sich wehren können!"
Christlich lässt sich Beides herleiten. Blöd genug!
Ich blieb bei meiner Haltung, er bei seiner.

Aber: Befehl und Gehorsam ist der Grund des Übels!
Kein Mensch will Krieg!
Nur auf Befehl von einzelnen IRREN muss der Soldat zum Mörder werden.
Wie jetzt zu beobachten und zu betrauern.
Deshalb ist die Situation JETZT auch eine völlig andere als 1971.

Aber Kriegsdienstverweigerer und Pazifisten zu verunglimpfen, ist nicht schon deshalb angebracht und richtig. 
Es ist einfach schäbig!


Dame am Boden

Hallo Welt, Gib Acht!

Lange Jahre bin ich mit einem Bus des ÖPNV zur Arbeit gefahren.

Wenn man so regelmäßig zur gleichen Zeit fährt, sind immer die gleichen Leute im Bus wie jeden Tag. Die kennt man dann, zumindest vom sehen.

Dann, kurz vor einer Kreuzung, macht der Busfahrer im Schreck aus vollem Tempo, einen Tritt auf das Bremspedal. 

Ein alter VW als Linksabbieger hat dem Bus die Vorfahrt genommen. Konnte ich gut sehen von meinem Sitzplatz. Die Bremsung war ein kurzer Schreck des Fahrers, der Bus fährt, ohne zum Halten gekommen zu sein, weiter in die Haltestellenbucht, kurz hinter der Kreuzung, und stoppt dort.

Was die Sache erwähnenswert macht kommt jetzt!

Im Bus

Mitbekommen hatte ich eigentlich nur das, was vorne geschah.

Das, was hinten passierte, wurde ich erst gewahr, als der Bus nicht weiterfuhr.

Im Drehbereich des Gelenkbusses lag eine Dame am Boden. Der Busfahrer verließ den Fahrerbereich, ging nach hinten durch.

Als ausgebildeter Ersthelfer entschloss ich mich, mal nachzusehen, ob ich tätig werden musste.

Der Fahrer kümmerte sich jetzt über Funk um Hilfe.

Ich beugte mich herunter zu der Dame, fragte nach dem Befinden, ob ich ihr aufhelfen solle.

Nein, Nein, der Rücken, ich kann nicht hoch!“

Unmittelbar neben uns steht ein weiterer Fahrgast, mit feinem gebügeltem Trenchcoat und lederner Aktentasche und hält sich an einer der Haltestangen fest.

Derweil spreche ich der am Boden liegenden Dame Mut und Trost zu, Hilfe, Notarzt ist unterwegs, knöpfe den oberen Knopf ihrer Bluse auf und halte ihr die Hand.

Den Mann an der Haltestange frage ich, ob er gesehen habe, wie die Dame gestürzt ist.

Dabei stellt sich heraus:

Ich bin der Ehemann!“

Da fällt mir das Gesicht zusammen, bin nahezu erschrocken! In dieser Situation hatte ich vergessen, dass die beiden immer zusammen auftraten, nebeneinander saßen.

Ach, sie sind der Ehemann!

...dann können sie ja hier übernehmen, ich muss weiter zu meiner Arbeit

gehe noch zum Fahrer, um meine Zeugendaten zu hinterlassen und mache mich zu Fuß auf den nur noch kurzen Weg. Der Bus stand ja, auf den Notarzt wartend.

Danach, nach einigen Wochen ging es weiter vor Gericht.

Dort, auf dem Flur die feinen Leute, die so tun, als kennen sie mich nicht. Erst später ist mir klar, warum.

Ich war natürlich Zeuge der Verkehrsgesellschaft. Also auf der anderen Seite.

Der Anwalt der Geschädigten bezweifelt massiv meine Angaben, stellt das fast als Lügen dar. Das hat mich erschreckt, aber ich bleibe bei meiner Aussage.

Allerdings war erkennbar, dass das Gericht mir als Vermessungsingenieur bei den wichtigen Entfernungs- und Zeitangaben doch einigen Glauben schenkte, was auch daran erkennbar war, dass die Anwälte der Verkehrsgesellschaft sich zufrieden und entspannt in ihren Sitzen zurücklehnten und die Kleidung lockerten.

P.S. Die Dame hatte sich nur leicht  verletzt.                                    Den Busfahrer traf keine Schuld. 

Freitag, 29. April 2022

Angst 2.0


Die Faktenlage in allen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bereichen ist desaströs! Desaströs im Hinblick auf die Zukunft unserer Lebens und unseres Planeten.

Krieg, Pandemie, Beschädigung der Demokratie, Unzufriedenheit weiter Bevölkerungsgruppen, Kampf um die letzten fossilen Energiereserven und die Auswirkungen des ungeheuren Mobilitätswahnsinns erzeugen einen neue Art von Angst. 
Diese Angst ist anders.

Suche
Verzweifelte Suche

Diese Angst steht in krassen Gegensatz zu unserer alten Lebenssituation und sucht deshalb Kompensation in selbst verletzenden, gewalttätigen Reaktionen in Rede und Handlung, dem verzweifelten Versuch, die Macht über das eigene Wollen und Wirken und die eigene Geschichte zu behalten.
Genau das trägt dann aber zur VERSTÄRKUNG des Desasters bei.

Hallo Welt, Gib Acht

Mittwoch, 2. März 2022

Hallo Welt, gib acht!

Hallo Welt, gib acht!
(Habe ich zum Jahreswechsel geschrieben!)

Eigentlich wollte ich heute was schreiben über den "Weiten Blick"!
Das geht aber natürlich im Moment nicht!


Immer muss ich an die Ukraine denken, 
an das Verbrechen, was der Putin da gerade durchzieht.


Was heute gilt: Solidarität, Mitgefühl und die Hoffnung auf ein schnelles ENDE dieses Krieges!

Donnerstag, 30. Dezember 2021

Frohes und gesundes neues Jahr

Hallo Welt! 

Gib Acht und sei auf der Hut! 
Es sind Zeiten des Umbruchs, der Veränderung!

Die natürlichen Ressourcen gehen zu Ende,

Die Artenvielfalt nimmt immens schnell ab,

Immer mehr Länder verabschieden sich von der Demokratie!

Immer mehr Hunger und Armut, mehr Flüchtlinge und Opfer staatlicher und krimineller Gewalt.

Dazu Pandemie und viele Menschen, die Vernunft und Wissenschaft ignorieren, sich verantwortungslos den Mitmenschen gegenüber verhalten.

Das Alles darf nicht so bleiben!

In diesem Sinne wünsche ich ein gutes und gesundes Neues Jahr 2022!


Reich gedeckter Gabentisch


Montag, 17. Mai 2021

Follower werden! Gerade in der PANDEMIE

Ich würde mich freuen, wenn ihr Follower werden würdet. 
Dann werdet ihr informiert, wenn ich mir was Neues ausgedacht habe. 
Ich verspreche auch, keine Daten von euch weiter zu verkaufen!
Ich will auch niemanden ausspionieren!

Copyright EVA BLANK

Eigentlich hab ich nur Spaß am schreiben und aufschreiben!
Ja echt, gibt's noch, geradewohlecht in der PANDEMIE

Klaus

Mittwoch, 12. Mai 2021

Autonummern Merkwürdigkeit

Gestern bin ich in Düsseldorf über eine längere Strecke zufällig einem Auto hinterher gefahren, das hatte eine, für mich nur, interessante Merkwürdigkeit!


Der Wagen hatte auf dem Nummernschild die Autonummer meines ersten grünen Volvos 142 S.  Das war so um 1980!

Exakt meine alte Düsseldorfer Nummer.

Irgendwie dachte ich, die gehört NUR zu mir! und zu MEINEM Volvo!

Der Kerl, der da drin saß, war aber eher unsympathisch. 
Warum?
Keine Ahnung! Aber ich gönn's ihm. Echt!

Mittwoch, 5. Mai 2021

Wie ich das ERSTE Mal vom rechten Weg abkam

Als Schüler hatte ich besonders gerne das Fach KUNST!

Da hatte ich in der Oberstufe das Glück und die Ehre, als Kunstlehrer den renommierten Düsseldorfer Künstler, Albert Fürst, Maler, Musiker und Schauspieler, als Lehrer und Mentor zu erleben. 
Albert Fürst war ein echtes ORIGINAL!

Albert Fürst hat mich ermuntert und gefördert, teilweise habe ich ihn in anderen Klassen, wenn er zu müde war, im Unterricht vertreten dürfen.

Er hat uns, auf dem Pult liegend, die 50 ARTEN des LACHENS nahegebracht und durch seine Persönlichkeit Sinn und Kunst vermittelt.
Sein großer schwarzer HUT hat das unmissverständlich unterstrichen.

Eine Stadtansicht von Florenz brachte ich für eines seiner Theaterstücke auf Papier: 4m x 8m, als Hintergrund für die Bühne, gemalt mit dem Schultafelschwamm und schwarzer Tinte.


Ytong-Plastik von mir. Unter Albert Fürst entstanden, seit ca. 1973
im Besitz von Albert Fürst. Verbleib unbekannt.

Albert Fürst war ab 1975 auch Chef im MALKASTEN, einer heute noch sehr lebendigen, altehrwürdigen Künstlervereinigung in Düsseldorf. Dieser Künstlerklub residiert in einem schlossähnlichen Anwesen nebst herrlichem Park an der nördlichen Düssel neben dem Schloss JÄGERHOF. 
Einmal lud er mich persönlich schriftlich zur Vernissage einer seiner Ausstellungen ein. Ich ging also, mit zerschlissenem Amiparka, rein in den MALKASTEN. Unten im Foyer, mit Blick die gigantische geschwungene Treppe empor, sah ich ihn: Albert Fürst, wild gestikulierend in einer Gruppe seiner Gäste und Bewunderer.


Als ich die halbe Schlosstreppe bewältigt hatte, ziemlich aufgeregt, fiel sein schweifender Blick auf mich, den kleinen Kunst-Schüler aus seiner Schule.



Zu meiner Verblüffung hielt er in der Konversation inne, dreht sich mit seiner markanten Künstlerfigur zu mir, breitete die Arme weit aus und rief mit einem konzertreifen Bass: 


Mein Schüler Krupp, herzlich willkommen! 
Und umarmt mich entgegen seiner schulischen Gepflogenheiten.


Mann, da war ich echt stolz! Und seine Freude war echt, wie ich dann bei einem Rundgang durch die Ausstellung bemerken durfte.


Jetzt zu dem Abkommen vom rechten Weg:


Dieser Albert Fürst hat sich insofern sehr engagiert für mich eingesetzt, das er mir einen Schülerjob als Assistent eines Künstlers an der Kunstakademie in der Düsseldorfer Altstadt verschaffte. 


Dort durfte ich diesem Menschen das Abziehen seiner Lithographien bewerkstelligen, ein lebensgefährlicher Job, weil der die schweren Steine immer bis zum Rand bearbeitete. Die tonnenschwere DruckRolle musste also von mir immer bis ganzganzkurz vor den Rand gefahren werden.


In diesen Zeiten, ca. 1971-1973 war die Düsseldorfer Kunstakademie ein ungeheurer inspirierendes Tollhaus. Zur Kunstakademie gehörte untrennbar auch die Düsseldorfer Altstadt, der Ratinger Hof, das Creamcheese, die politische Künstlerscene um Joseph Beuys, Andy Warhol und Kraftwerk. Marius Müller-Westernhagen hing da rum und der Beuys fuhr über den Rhein. Seine Fettecke hing an der Decke der Akademie.


Das alles verwirrte mich, zumal das mit den Frauen auch noch dazu kam. Meine Orientierung ging verloren! Der Kompass versagte, meine blaue Linie verzweigte sich in unzählige Wege in alle Richtungen.


So verließ ich, beeinflusst vom Job meines Bruders, die künstlerische blaue Lebenslinie, kam vom mir vorbestimmten Weg als Künstler ab, wendete mich stattdessen dem Konkreten zu: 


der Vermessung und dem Leben als Ingenieur.


Old Shatterhand war schließlich auch Vermesser!


Diesen Satz habe ich noch im Berufsleben gerne angeführt, wenn man mich gefragt hat, wo das Motiv für meine Berufswahl gewesen sei!


Dienstag, 4. Mai 2021

Wie ich zum zweiten Mal vom rechten Weg abkam !

Um das Jahr 1980, BAB ging gerade ab, das genaue Jahr weis ich nicht mehr, muss das gewesen sein. 

Mein Studium der Vermessung ging dem Ende entgegen. Ich war lebhaft in der Vermesser-Fachschaft engagiert. Mit der benachbarten Sportler-Fachschaft zusammen, wurden jährlich mit großem Aufwand die berühmten Sportler-Vermesser-Partys in der Aula der alten Pädagogischen Hochschule in Essen veranstaltet. Mit ca. 1000 Leuten war immer zu rechnen.

Aus diesem geilen Anlass wurde immer eine Music eingeladen, die in der riesigen Aula der Hochschule dann aufspielte, oder wer näher an den Leuten sein wollte, spielte im großen, höhlenartigen Foyer!

In diesem Jahr hatten wir GURUGURU Grove engagiert, als besonders geile Improvisations- und Meditations-Truppe. 

Als Mit-Organisator und Ex-Trommler hatte ich großes Interesse an Manni Neumeier, dem Kulttrommler der Band. Also stellte ich es so an, dass ich bei Einweisung und Aufbau mithalf. Dabei kam ich den GURUGURU-Leuten natürlich sehr nahe und besonders dem Manni Neumeier. GURUGURU entschieden sich für das Foyer, für die Höhle! Da war es für mich leichter, mich bei denen zu engagieren.

KKAB 2011

Während des Konzerts, in den Pausen kümmerte ich mich deshalb nur noch um die Musiker und die Band. Versorgte alle mit Bier und Schnittchen, sodass auch keiner sich beschwerte, wenn ich mich mit den rumliegenden Kongas, Tablas und Bongos am Konzert beteiligte. Der Manni gab mir mit zustimmenden Blicken und trommelnden Einlagen immer mehr Spaß an der Sache. Das war auch damals bei Konzerten nicht ungewöhnlich. Das Bier und und die allgemein aufgeladene heiße Party-Stimmung taten das Übrige.

So saß ich dann im Morgengrauen, nach Abbau und dem Konsum der Getränkereste in dem alten Setra-Tourbus der Band GURUGURU.

"Komm doch mit zu uns in die GURUGURU-WG, Klaus". 

Hatte der Manni beim bevorstehenden Abschied zu mir gesagt.

Dann wirst du Einer von uns, hatte er NICHT gesagt, aber ich hatte das, bei all dem freundlichen Gejamme und Gesaufe herausgehört!

Als ich mir dann, im Morgengrauen, nach Abfahrt vom Gelände, beim Anblick der fertigen Musiker in den Sitzen, meiner jetzt ungewissen, sehr von fremden Personen abhängigen Zukunft, Angst und Bange wurde - es erinnerte mich sehr an den Besuch von Kristiania 1971 in Kopenhagen, der mich sehr geschockt hatte - kämpfte ich mich aus meinem Sitz, stolperte zum Fahrer und sagte, als wir an der Rüttenscheider Str. an der roten Ampel standen: 

"Kannste mich hier raus lassen, ich wohn hier?!"

So sprang ich erfrischt und freudig da raus aus dem alten Setra

Ich schaute denen noch nach und sah, dass der Manni mir noch fragend und traurig hinterherschaute, obwohl ich dachte, der schläft.

Im Morgenlicht sah ich den Setra entschwinden, Musikerleben ADE!

Mein spießiges VermessungsStudentenleben hatte mich wieder! 


Dienstag, 20. April 2021

Unglaubliche Zustände CDU/CSU

 

Unglaublich!!!

Es ist unglaublich, was sich die CDU/CSU unter der Überschrift "Union, Partei" leisten.

Das ist offene Feindschaft! Neu sortieren und dann "Söder Union", "Laschet Union!"

Sonntag, 18. April 2021

Digitalisierung und Ingenieurswesen,

Digitalisierung und Ingenieurswesen

Ingenieure prägen unsere Zeit und unsere Welt

Kunst und Künstler tragen ebenfalls massiv dazu bei, das die menschliche Gemeinschaft und unsere Umwelt lebenswert und lebhaft bleiben.

"Dem Ingenieur ist nichts zu schwör!" (Daniel Düsentrieb)

Der Ingenieur muss dafür, wie der Künstler, interessiert und aufgeschlossen sein, für Alles! Alles was neu ist und sowohl dem Leben als auch dem Frieden dient.

In Deutschland ist es mit der Digitalisierung und dem Stand und Ansehen des Ingenieurs in den letzten Jahren, Jahrzehnten stetig berab gegangen. 

Wie ist das möglich? Warum ist das so? Sicher ist das vielschichtig! Aber:

Das hat oft mit den Zuständen in der öffentlichen Verwaltung, in deutschen Behörden zu tun.


Ehemalige Kokerei Zollverein Essen EU

Wenn in Fachbehörden, trotz festangestellten hunderten Ingenieuren und Fachleuten, HUNDERTE MILLIONEN EUROs für GUTACHTEN rausgehauen werden, hat das genau DAMIT zu tun. 

Das "Selbstverständnis des Ingenieurs" hat sich in Luft aufgelöst. 

Eine lukrative, aber aber nicht mehr systemrelevante Luft, die schlechten Mief verbreitet, unangenehm riecht.

Wird fortgesetzt!

Öfters mal vorbei schauen, danke!


Samstag, 17. April 2021

Madeira Film 2014 Vollversion, Gibraltar ohne ORCAS

Hier eine Erinnerung an meinen Atlantik-Törn mit Gibraltar Passage ohne ORCAS!


SY Chianti zwischen Madeira und Straße von Gibraltar

 

Freitag, 16. April 2021

Urlaub ohne Geld, geht das? (Teil 1)

Wie macht man Urlaub ohne Ziel und Geld? Geht das?

Antwort: Im Prinzip ja, es gibt aber gewisse Voraussetzungen.

In Corona-Zeiten ist das alles noch anders, ist mir klar und euch sicher auch.

No.1.   Unabhängigkeit von der touristischen Megawirtschaft 

No.2    Mut zur völligen Unsicherheit

No.3    Glück und Vertrauen ins Unbekannte

Voraussetzungen, die heute allerdings selten zusammen zu finden sind.

Aber ja, es geht und macht sogar Spaß!

Urlaub, Sonne, Entspannung. Der große Wunsch der Deutschen

Meine Erfahrungen im urlauben ohne Geld und Ziel liegen allerdings wieder um Jahrzehnte zurück.

Erste Story:    1971  Auf nach Skandinavien per Tramp 

Ab Düsseldorf sind wir an die Autobahn gelatscht und haben den Daumen rausgehalten. Allerdings standen da jede Menge andere Tramper. Autofahrer, die Erfahrung mit trampenden Leuten hatten, fuhren natürlich an der "Tramperschlange" vorbei bis zum letzten, ersten Tramper, um diesen dann einzuladen. Manche haben auch einfach mittendrin Leute eingeladen, die denen spontan gefallen hatten. 
So ein "Unerfahrener" hat uns also am Ende, oder Anfang der "Schlange" eingeladen. Wir schnell rein, auf das Geschrei der Anderen nicht achtend. 

So nahm das Unheil seinen Lauf.


Zweite Story:  1972   Auf nach Skandinavien, Endstation Fehmarn 

Ab Düsseldorf sind wir zu fünft in den Zug bis zum Tarifende in Deutschland gefahren. Das war ein Sonderangebot der Bahn. Damit kamen wir in Burg auf Fehmarn heraus, ohne zu wissen, woher und wohin. Ohne zu wissen, wie es weiter gehen sollte. 
Irgendwie Urlaub. 

So nahm dann das Glück seinen Lauf.

Alles ist möglich, kann aber auch daneben gehen!

Donnerstag, 15. April 2021

Angriff durch ORCAS auf Segelyachten in der Straße von Gibraltar

Angriffe durch ORCAS auf Segelyachten in der Straße von Gibraltar

Wie in Yachtzeitschriften berichtet, sind bereits mehrere Segelyachten, sowohl auf spanischer, als auf der südlichen, marokkanischen Seite, von Orcas angegriffen worden. Das klingt zunächst wohl unglaubwürdig für den Laien, soll aber durch die Segler glaubwürdig geschildert worden sein.

Die Betroffenen gaben an, dass die Orcas zielgerichtet gehandelt hätten.

Die Angriffe dauerten mehr als ein paar Minuten, und führten zu erheblichen Schäden am Schiff, Ruderbruch, Wassereinbruch und Manövrierunfähigkeit. 

Dazu Anmerkung von mir:

--Wir sind 2014 nachts, von Madeira kommend

Segelyacht vor Madeira
Mit SY Chianti vor Funchal, Madeira P.


durch die Straße von Gibraltar nach La Linea de Conception, SP (kurz westl. von Gibraltar, GB), eingelaufen. 

Deshalb muss ich bei diesen Berichten immer daran denken, wie es den Seglern da wohl zumute war. 

Durch die gefährliche Strömung, den immensen Schiffsverkehr, das Verkehrstrennungsgebiet, dazwischen Flüchtlingsboote und spanische, britische und marokkanische Küstenwache und Polizei und Zoll, ist diese Meerenge das anspruchvollste Revier, Segelrevier der Welt.


...und jetzt wehren sich noch die ORCAS!

heute würde ich das so nicht mehr machen, das ist klar!
schon aus Respekt!


Mittwoch, 14. April 2021

Unheimliches Konzert (Der Morgen!)

Mit einigen anderen Versprengten,

 die sich ebenfalls in der Nacht im Wald verirrt hatten, - es handelte sich, wie bereits bemerkt, um den Burgberg von Altena - , schleppten wir uns mitten in der Nacht, mangels Alternativen, durchnässt und gefrustet, zurück in die Burg, in den dunklen Burghof. 

Dort stand die verlassene Bühne, wie wir in der Dunkelheit erkennen konnten, die glücklicherweise überdacht war, denn es regnete immer noch in Strömen. Auch schien sich hier niemand außer uns aufzuhalten.

Am Abend zuvor hatte hier das Peter Brötzmann Trio ihr typisch infernalisches Free Jazz Konzert abgeliefert. 
Han Bennink, very Hard Drummer
Fred Van Hove, Piano
Peter Brötzmann, Tenor Saxophon

Damit schien auch das Loch im Bühnenboden zusammen zu hängen. Das konnte nur der tierische Drummer des Trios fabriziert haben, der sein Equipment ungeheuer brutal malträtiert hatte. 

OK, wir rollten Matte und feuchten Schlafsack aus und versuchten, weiter zu "pennen".

Drummer der KatscheKruseAllstarBand 2011

Nach Stunden auf der nasskalten ramponierten Bühne, lockte mich im Morgengrauen der tolle Bechstein Flügel, der außer uns Schläfern einsam auf der Bühne stand.



Von Kreativität Happiness und Free Jazz angeregt trat ich die Pedale und begann mit wenigen Anschlägen und viel Pause. Nach Minuten ließ ich ein paar Akkorde und kurze Anschläge raus und wurde mutiger und lauter.
Da von den Schläfern hinter mir kein Protest zu vernehmen war, machte es mir immer mehr Spaß. So ließ ich den Bechstein frei und kühn erklingen. Es hörte sich akustisch hier im Burghof besonders toll an.
Ich fühlte mich wie der leibhaftige Keith Jarrett!

Als ich langsam keine Lust mehr hatte, den Bechstein langsam ausklingen ließ, ertönten plötzlich laute "Bravo, Bravo, mach weiter!" - Rufe, Beifall-Geklatsche und an allen Ecken tauchten plötzlich Köpfe auf.

Zu meinem Erstaunen, waren die rundum befindlichen, ebenfalls überdachten Galerien des Burghofes mit zahllosen Leuten, Festivalbesuchern, Freaks und Wahnsinnigen bevölkert, die hier, wie wir, die Nacht verbracht hatten. 
Da war ich überrascht und erschrocken! 

Weitermachen war nicht möglich!

Wie ich Jahre später erfuhr, hatte das sogar einer mit einem Recorder mitgeschnitten!

Dienstag, 13. April 2021

Unheimliches Konzert ( Die Nacht! )

Das 2. Internationale New Jazz Meeting auf Burg Altena 1971 war in diesen Jahren ein bekanntes Free-Jazz-Festival und eine coole Location. Nämlich der enge Innenhof der Burg auf dem Burgberg in Altena im schönen Sauerland.
Vollgepoppt mit Jazzfans war der Hof der Burg eigentlich nicht mehr begehbar. Kein Platz mehr, um die Beine auszustrecken. 

Es kam Panik auf. 

Der dargebotene Freejazz tat ein Übriges, um mich und mein Inneres in expliziten Aufruhr zu versetzen. Das knallte alles, tat richtig weh.

So nahm der aufkommende Wahnsinn seinen Lauf!

Nachts im Wald bei Burg Altena

Wegen Geldmangel und sonstigem Mangel, und, weil es damals eben so üblich war, schlugen wir uns in einer Hundehütte von Zelt irgendwo hinter der Burgmauer in den Buschwald. 

Wohlgemerkt: Nach dem Irrsinn von Konzert, bei stockdunkler Nacht. Ohne zu wissen, ob wir vielleicht eine Steilwand, einen Abhang vor uns haben.

Und dann fängt es noch an zu regnen!

Da gab es dann nur eins:  Weg hier! aber wohin?


 

Montag, 12. April 2021

Unheimliches Konzert (Story No. 2)


Fünf Leute in ner ENTE

Horroranreise zum Horrorkonzert nach Horrornacht

Vor Jahrzehnten war ich mal beim Jazzfestival in Altena im Sauerland.

Allein die Fahrt dahin war ein ganz besonderer Wahnsinn: zu fünft in ner Ente! Plus Gepäck!! Wir hatten in Düsseldorf den Daumen rausgehalten und im Sauerland mussten wir in eine bereits mit drei Leuten besetzte Ente wechseln. Die allerdings auch zum Jazzfestival nach Altena wollte. 

Fünf Leute inner ENTE!

Für die, die nicht mehr wissen, was ne Ente ist: keine Zeitungsente, auch keine Ente vom Dorfteich. Das war ein Auto, von Citroen, ein Citroen 2CV. Dieses Auto hieß "Ente", weil es so wackelte und so eine Anmutung hatte, wie eine Ente.

Die Ente war also mit fünf Leuten und Gepäck hoffnungslos überladen und schliff, zur Verwunderung der Passagiere, bei jedem Wackler mit dem Hinterteil über den Asphalt. Wahrscheinlich mit Funkenflug, haha!   

-  Nach einigen Kilometern sprach uns an einer Ampel ein hinter uns fahrender BMW an, ob er uns helfen könne. Da sind wir zwei dann umgestiegen. Der hat uns dann auch zu dem Konzert gebracht.

KatscheKruseAllstars 2011

Das mit dem unheimlichen Morgenkonzert in Altena folgt!

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Sonnenuntergang Sylt Promenade

Sylt, Promenade vor dem Neuen Kurzentrum im Juli 2025, 23:00 Uhr Immer wieder supertoll!